Die Gründung

Mit der Gründung der International Federation All Karate e.V. (IFAK) am 3. Februar 2021 in Berlin entstand die Vision eines modernen, offenen und zukunftsorientierten Karate- und Budo-Dachverbandes. Gemeinsam mit engagierten Budoka entwickelte Gründer Lothar Nest eine Organisation, die auf Transparenz, Qualität, Respekt und partnerschaftlicher Zusammenarbeit basiert. Diese Werte bilden bis heute das Fundament der IFAK und prägen ihre kontinuierliche Weiterentwicklung – national wie international. 

Lothar Nest zählt zu den bekanntesten Persönlichkeiten der deutschen Budo- und Judoszene. Seit mehreren Jahrzehnten engagiert er sich mit außergewöhnlicher Leidenschaft für die Förderung asiatischer Kampfkünste, die Ausbildung von Trainern und die Bewahrung der Kampfkunstgeschichte. Sein Name steht für Kontinuität, Fachkompetenz und den unermüdlichen Einsatz für die Werte des Budo. Als Präsident der IFAK bringt er seine jahrzehntelange Erfahrung in die Entwicklung eines modernen, internationalen Kampfkunstverbandes ein und verbindet traditionelle Prinzipien mit zeitgemäßen Ausbildungsstandards. Er verfolgt das Ziel, die IFAK als moderne und international vernetzte Budo-Organisation weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt stehen eine qualitativ hochwertige Ausbildung, transparente Prüfungsstrukturen sowie die Förderung eines respektvollen und partnerschaftlichen Miteinanders.
Die IFAK versteht sich als Internationaler Budo Verband für traditionelle und moderne asiatische Kampfkünste. Unabhängig von Stilrichtung oder Herkunft verbindet der Verband Menschen, die Kampfkunst als Weg persönlicher Entwicklung verstehen.


Mehr als ein Trainer – ein Wegbereiter

Während seiner langen Laufbahn hat Lothar Nest Generationen von Budoka begleitet und ausgebildet. Sein Engagement reicht weit über das tägliche Training hinaus. Er versteht Kampfkunst als Persönlichkeitsbildung und als lebenslangen Entwicklungsprozess.
Respekt, Disziplin, Verantwortung und gegenseitige Wertschätzung bilden dabei die Grundlage seines Handelns. Diese Werte prägen bis heute die Philosophie der IFAK.

Engagement für das deutsche Judo

Neben seiner Tätigkeit als Trainer und Verbandsfunktionär engagierte sich Lothar Nest über viele Jahre intensiv für den Judosport in Deutschland. Besonders am Herzen liegt ihm die Dokumentation und Bewahrung der Geschichte des Judo. 
Mit dem von ihm einst aufgebauten Judo-Welt-Museum entstand eine einzigartige Sammlung historischer Dokumente, Medaillen, Judogi, Fotografien und Erinnerungsstücke bedeutender Persönlichkeiten des internationalen Judosports. Das Museum leistete einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung des kulturellen Erbes dieser Sportart und war Ausdruck seines jahrzehntelangen Engagements bis zur Teilschließung im Jahr 2024.